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'Neuer Anlauf für den deutsch-französischen Hochgeschwindigkeitszug'
 
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Neuer Anlauf für den deutsch-französischen Hochgeschwindigkeitszug

Im Bereich des Schienenverkehrs ist es Deutschland und Frankreich nicht gelungen, beim Bau der Hochgeschwindigkeitszüge gemeinsame Wege zu gehen. Die Konsequenz war die Verhinderung grenzüberschreitender Kooperation durch die Verwendung unterschiedlicher Technologien sowie durch fehlende Standards.

Abbildung 12:

Das Hochgeschwindigkeitsnetz in Frankreich und Deutschland – unterschiedliche Technologien und ungleiche Standards kennzeichnen die Rivalität zwischen TGV und ICE.

 

 

 

 

 

Internet-Quelle [1]

Laut Ankündigung von Hartmut Mehdorn und Louis Gallois im Dezember 1999 sind die Deutsche Bahn [2] und die SNCF [3] nunmehr bestrebt, bis zum Jahre 2010 in Anlehnung an TGV [4] und ICE [5] einen europäischen Hochgeschwindigkeitszug der 4. Generation zu entwickeln. Ziel ist die Senkung von Entwicklungskosten im Rahmen eines Konsortiums, ähnlich jenem von Airbus [6] . Das Projekt befindet sich jedoch auf der Ebene einer noch prüfenden Arbeitsgruppe. Ob es zu einem ähnlichen Gemeinschaftsunternehmen wie Airbus - etwa unter Beteiligung der französisch-britischen GEC-Alstom [7] -Gruppe und Siemens - kommen wird, bleibt heute noch offen. Die Deutsche Bahn hatte die SNCF bei dem Bau der TGV-Est Strecke (Paris-München) verärgert, da bisher nur der ICE-Anschluss bei Saarbrücken und nicht - wie von der SNCF gefordert - bei Straßburg/Kehl vorgesehen war.